Runter mit dem Speck und her mit dem Sixpack. Hier die wichtigsten Fragen.
Wie viel Kalorien muss ich einsparen, um die Muskeln
freizulegen?
Eine trainierte Bauchmuskulatur allein macht noch keinen
Waschbrettbauch. Nur wenn die Körpermitte nahezu frei von
Fettgewebe ist, zeichnen sich hart trainierte Muskeln durch die
Haut ab und geben Ihrem Bauch das gewünschte Aussehen.
Dabei ist die Rechnung im Prinzip ganz einfach: Wer weniger
isst, als er verbraucht, nimmt ab. Ein Beispiel: Wenn Sie derzeit
rund 2800 Kalorien pro Tag zu sich nehmen, sollten Sie das einmal
auf rund 1800 Kalorien reduzieren. So können Sie in 14 Tagen ohne
zusätzlichen Sport schon rund zwei Kilo Körpergewicht verlieren.
Achten Sie dabei auf eine gesunde, fettarme Kost, bestehend
aus viel frischem Obst und Gemüse. Denn darin sind reichlich Jod,
Zink und Vitamin B1enthalten, die alle besonders wichtig für den
Energie- und Fettstoffwechsel sind.
Überhaupt ist es während einer Diät sinnvoll, den Körper
reichlich mit Vitaminen und Mineralien zu versorgen, denn wer
weniger isst, nimmt auch weniger auf – und das gilt auch für diese
lebenswichtigen Stoffe.
Wie kann ich mein Bauch-Workout noch effektiver
machen?
Fortgeschrittene können mit Hilfe von Zusatzgewichten und
anderen Tricks noch härter an ihrem Waschbrett arbeiten. Probieren
Sie es einmal mit dem Crunch auf einem Step. Legen Sie sich dabei
rücklings auf ein schräggestelltes Stepboard, den Kopf nach unten.
Strecken Sie dann die Arme gerade nach hinten aus, sodass der Kopf
auf Ihren Oberarmen ruht.
Für eine weitere Erhöhung des Widerstandes können Sie auch
noch eine Kurzhantel in die Hände nehmen. Strecken Sie nun die
Beine zur Decke und beugen Sie sie in den Knien im 90-Grad-Winkel.
Heben Sie langsam die Schulterblätter und das Gesäß einige
Zentimeter vom Board. Die höchste Position kurz halten,
anschließend ganz langsam wieder absenken.
Welches ist die beste Sportart für den Fettabbau?
Als eine der geeignetsten Sportarten für den Fettabbau gilt
Schwimmen. Schon wenn Sie in das Wasser steigen, wird Ihr
Energiestoffwechsel angekurbelt, um die Körpertemperatur aufrecht
zu erhalten.
Für einen optimalen Fettabbau sollten Sie ungefähr eine
Stunde schwimmen und dabei Ihre Pulsfrequenz im Auge behalten. Die
optimale Belastung für die Fettverbrennung liegt bei 60 bis 70
Prozent Ihrer maximalen Herzfrequenz. Diese ermitteln Sie mit der
Formel: 220 minus Lebensalter.
Für einen 30-Jährigen liegt der Wert demnach zwischen 114 und
133 Schlägen pro Minute. Diejenigen, die gerne ein bisschen
intensiver und härter trainieren, können auch noch innerhalb der
aeroben Trainingszone von 70 bis 80 Prozent ihrer Maximalfrequenz
(bei einem 30-Jährigen also ein Trainingspuls zwischen 133 und 152
Schlägen) hervorragende Ergebnisse beim Fettabbau erreichen.
Wie häufig sollte ich meine Bauchmuskulatur
trainieren?
Die Bauchmuskulatur reagiert auf Trainingsreize wie jeder
andere Muskel. Jedes Training bedeutet eine gezielte Ermüdung der
Muskulatur. Um den Anforderungen beim nächsten Training besser
gewachsen zu sein, passt sich der Körper in der Regenerationsphase
wie folgt an: Die Schäden werden repariert und die Muskulatur über
das ursprüngliche Leistungsniveau hinaus aufgebaut.
Dieses Phänomen wird als Superkompensation bezeichnet. Der
Muskelaufbau findet also nicht während des Trainings, sondern in
den Ruhephasen statt. Wenn Sie zu häufig oder zu intensiv
trainieren, kann sich Ihre Muskulatur nicht aufbauen.
Am besten ist es, Sie trainieren Ihre Bauchmuskulatur jeden
zweiten Tag mit mittlerer Intensität. Dann hat der Muskel Zeit sich
zu erholen. Nach einem harten Bauchmuskeltraining kann es sein,
dass der Körper mehrere freie Tage zur Erholung benötigt.