Das sollten der perfekte Pulsmesser für Ihre Sportart können.
LÄUFER Sie interessieren sich vor allem für die
zurückgelegte Strecke und ihr Tempo. Erste Wahl daher:
kalibrierbare Foot-Pods, die am Schuh aus der Beschleunigung die
Geschwindigkeit messen. Im Vergleich zu GPS sind sie genauer. „Die
Abweichung liegt unter 2,5 Prozent, bei GPS sind’s bis zu 10“, so
Sportwissenschaftler Professor Kuno Hottenrott von der Uni
Halle-Wittenberg.
top: Quest von Suunto, ab 200 Euro, www.suunto.de
BIKER Anders als Jogger profitieren Radler sehr
von GPS. „Sie können die Herzfrequenz aufzeichnen und später am PC
mit dem Streckenprofil in Verbindung bringen“, sagt Hottenrott.
Statt einer Uhr am Handgelenk empfiehlt sich ein Radcomputer, dann
können Sie beide Hände am Lenker behalten. Dort angebracht, weist
er dank Karten aus dem Netz und GPS-Empfang auch den Weg, wenn Sie
sich nicht auskennen.
top: Edge 800 von Garmin, um 400 Euro, www.garmin.com
SCHWIMMER „Im Wasser ist die Übertragung des
Pulses schwierig. Viele Brustgurte verrutschen oder messen ungenau“
, sagt Experte Hottenrott. Es gibt jedoch Modelle, die auch im
Wasser störungsfrei funktionieren – etwa, weil diese dann eine
andere Funkfrequenz für die Puls-Übertragung nutzen. Die Uhr sollte
möglichst flach sein, damit sie am Handgelenk nicht stört.
top: RCX 5 von Polar, ab 290 Euro, www.polar.de
KRAFTSPORTLER Auch auf der Hantelbank oder beim
Crossfit kann ein Pulsmesser helfen. Der Trainingswissenschaftler
sagt: „Er ist vor allem bei hohen und schnellen Wiederholungsraten
sinnvoll.“ So können Sie den Puls in Warm-up- und Cool-down-Phasen
überwachen und prüfen, wie lange die Sätze dauern. Auch wichtig:
ein eingebauter Erholungstimer, der die Länge der Ruhepausen
zwischen den Sätzen vorgibt.
top: Zone Trainer von Timex, etwa 90 Euro, www.timex.de