13.04.2012 - 09:44 Uhr

Geradeaus oder links App?

Sie wollen schnell und einfach von A nach B kommen und das per
Handy? Wir haben getestet mit welchen Apps das am besten klappt
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Sie wollen schnell und einfach von A nach B kommen und das per Handy? Wir haben getestet mit welchen Apps das am besten klappt

 © Men’s Health

Können Apps Navigationsgeräte ersetzen? Wir haben's getestet und 3 Kollegen mit verschiedenen Wegweisern zum selben Ziel fahren lassen.

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1) Die Gratis-App/ Google Maps Navigation/ vorinstalliert Bedienung: Auf Blackberrys und I-Phones ist die App vorinstalliert, genauso wie beim Androiden von Tester Tom. Das Kartenmaterial musste nicht gekauft werden, da die Daten bei der Routenplanung aus dem Netz geladen werden. Auch hier ist eine zusätzliche Halterung notwendig.
Ansagen: Arnie, bist du’s? Die Stimme klang wie ein weiblicher Terminator, und mit der Aussprache von Straßennamen hatte sie es auch nicht so. Die Ansagen kamen jedoch zeitig, was die Orientierung erleichterte
Anzeige: Die Anzeige ist aufs Wesentliche reduziert, das macht es sehr leicht, der Route zu folgen. Genial: Am Ziel angekommen, gab’s via Google Street View ein Foto unseres Ziels.
Routenführung: Auch für Tom gab es 3 Strecken zur Auswahl, der Verkehr auf jeder Route war farblich hervorgehoben. Auf die Art kam er staufrei ans Ziel.
Ziel: Sieger! Tom kam mit Google als Erster ans Ziel, und das kostenlos. Einziger Nachteil: Ohne Internet funktioniert die Routenberechnung nicht  das kann im Ausland zu Roaming-Kosten führen. Sein Fazit: besser als manches „echte“ Navi!
2) Das Navy/ Becker Ready 43 Traffic V2/ um 140 Euro Bedienung: Auspacken, an der Frontscheibe befestigen und das Kabel in den Zigarettenanzünder – fertig! Für Testerin Janina war die Halterung da noch die größte Hürde; einmal angebracht, hielt das Navi jedoch einwandfrei. Das Kartenmaterial für Europa war bereits installiert.
Ansagen: Mit einer Menge „Bitte“ von einer freundlichen Frauenstimme wurde die Testerin gelotst. Die Ansagen kamen auch im dichten Hamburger Verkehr so früh, dass ihr noch genügend Zeit für Spurwechsel blieb.
Anzeige: Ein kurzer Blick aufs große Display genügte, um sich zu orientieren. Janina fielen allerdings ein paar Symbole auf, deren Bedeutung sie per Handbuch ermitteln musste.
Routenführung: Nach der Eingabe des Ziels wurden 3 Routen angeboten. Die kürzeste führte ohne Stau oder erkennbare Umwege direkt zu ihrem Zielort.
Ziel: Zweiter! Janina erreichte knapp hinter Sieger Tom das Ziel. Dabei bot das Navi keine Überraschung. Die Bedienung war simpel und die Anzeige übersichtlich. Ihr Fazit: Wer kein Smartphone hat, darf sich gerne ein günstiges Navi kaufen.
3) Die Kauf-App/Garmin Navigon EU 10/ ab 75 Euro Bedienung: Zunächst musste Tester Henning die App in Apples Store kaufen. Dann ließen sich für 10 europäische Länder umsonst Karten laden – weitere Länder kosten extra. Die Bedienung auf dem I-Phone war simpel. Für das Handy benötigt man eine spezielle Halterung.
Ansagen: Wer sich nicht so gerne von einer Frau den Weg zeigen lässt, hat hier Glück. Doch ob Mann oder Frau, die Ansagen kamen oft sehr spät, was den Tester zum Umweg und zu riskanten Spurwechseln nötigte
Anzeige: Die Übersicht erinnerte Henning an normale Navis. Die 3-D-Ansicht hatte nichts mit Kino zu tun, half aber an Autobahnkreuzen und -abfahrten, Verwirrung zu vermeiden.
Routenführung: Auch von der Navigon-App bekam Henning 3 Routen zur Wahl. Wegen einer zu späten Ansage bog er einmal falsch ab und musste wenden.
Ziel: Dritter! Henning verlor durch das Wendemanöver Zeit und kam als Letzter an. Zudem erhöhten späte Ansagen den Stress am Steuer. Sein Fazit: Man kommt ans Ziel, es ist ein fast komplettes Navigationsgerät – leider auch in Sachen Preis.
 
 

Quelle: 2012 Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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