Vom 6. bis 8. Mai 2011 feiert die Internationale Vielseitigkeit ihr 25-jähriges Jubiläum. Natürlich wird an diesem Wochenende auch der Busch-Star aus dem Ländle - Michael Jung - erwartet.
Er war nicht nur bei der 24. Internationalen Marbacher
Vielseitigkeit 2010 das Maß der Dinge: Mit überragendem Vorsprung
sicherte sich Michael Jung aus Horb im vergangenen Frühling vor
heimischem Publikum den Sieg in der CIC-Dreisterne-W-Prüfung. So
sammelte er auf der Schwäbischen Alb auch die ersten Punkte für
seinen späteren Weltcup-Gesamtsieg. Dass er in Kentucky auch
Weltmeister werden sollte, ahnte damals noch niemand.
Deutsche Spitzenreiter am Start
Zur 25. Internationalen Marbacher Vielseitigkeit haben zwei Spitzenreiter der deutschen Vielseitigkeitsszene ihr Kommen bereits zugesagt: Andreas Dibowski vom Irenhof in Döhle ist die aktuelle Nummer eins der deutschen Vielseitigkeitsreiter. Die Chancen, dass „Dibo“ neben seinen beiden Nachwuchspferden Mighty Magic und FRH Butts Avedon in der internationalen Drei-Sterne-Prüfung auch sein Championatspferd Euroridings Butts Leon sattelt, stehen gut.
Einen Auftritt in der Heimat hat dazu Michael Jung aus Horb-Altheim, der nach seinem Triumph bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr derzeit Position zwei der deutschen Rangliste und Platz zehn der internationalen Rangliste belegt. Voraussichtlich wird der Lokalmatador nicht nur mit Leopin starten, mit dem er 2010 Dritter im Aachener CCIO war. In Marbach will er versuchen, mit seinem Württemberger La Biosthetique Sam FBW den Sieg vom Vorjahr im Championat der deutschen Berufsreiter zu wiederholen.
Apropos Weltcup
Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren macht die Weltcup-Serie in diesem Jahr auf der Schwäbischen Alb keine Station. Zwar hat die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) den Marbacher Turnierveranstaltern für 2011 die Ausrichtung einer Weltcup-Prüfung angeboten, allerdings zu völlig veränderten Konditionen: „Bisher wurden wir von der FEI finanziell unterstützt, was die Weltcup-Prüfung für uns als Veranstalter durchaus lukrativ machte. 2011 hingegen hätten wir das Preisgeld selbst aufbringen müssen, was für uns einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeutet hätte. Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen, schließlich ist für uns entscheidend, dass unser Turnier finanziell auf gesunden Beinen steht“, begründet Wolfgang Leiss aus Mühlheim a.d. Donau die Entscheidung. Er steht gemeinsam mit Gerd Haiber aus Burladingen und Alexander Dehio, Biberach, an der Spitze des Turnierteams.