Sie wollten schon immer mal mit eigenen Augen ein Ufo sehen? Dann sollten sie nicht zu Hause auf dem Sofa sitzen bleiben, sondern sich zu einem Ufo-Hotspot begeben. An diesen Orten ist die Chance am größten, eine Ufo-Sichtungen zu machen.
Roswell und die Area 51
Bei Ufos denken die meisten wohl an den berühmten Zwischenfall, der sich 1947 in Roswell abspielte. Von offizieller Seite hieß es später, hier sei ein Wetterballon herunter gekommen, doch viele sind noch heute davon überzeugt, dass es sich um ein Ufo gehandelt hat, das in die Area 51, eine Militärbasis in Nevada, transportiert wurde. Die Gegend ist noch heute für Ufo-Sichtungen bekannt. Hier lohnt es sich mit einem aufmerksamen Blick in den Himmel den Highway entlang zu fahren.
Die zehn besten Orte, um Ufos zu sichten
Ufo-Hotspots in Europa
Die meisten Ufo-Sichtungen auf unserem Kontinent werden für das schottische Bonnybridge verzeichnet. In der Gegend des so genannten Falkirk-Dreiecks werden bis zu 300 Sichtungen im Jahr gemeldet. Ein weiterer Hotspot liegt in England, in der Nähe steinzeitlicher Bauten wie Stonehenge. Eng damit zusammen hängt auch das Phänomen der Kornkreise, auch wenn hier zahlreiche Fakes für Verunsicherung sorgten.
Massensichtungen in Mexiko und den USA
Besonders interessante Orte sind jene, an welchen ganze Menschenmassen Ufos gesehen haben. So 1991 bei einer Sonnenfinsternis in Mexico City. Berühmt geworden für eine Massensichtung ist zudem die texanische Stadt Stephenville, wo 2008 die mysteriösen „Stephenville Lights“ beobachtet wurden.
Entführungen durch Außerirdische
Ufo-Watching ist an manchen Orten allerdings nicht ganz ungefährlich. Wycliffe Well in Australien kann zwar damit werben, dass die Chancen hier größer sind ein Ufo zu sichten als ohne eine Ufo-Sichtung wieder nach Hause zu fahren. Allerdings gibt es auch zahlreiche Berichte von Entführungen durch Außerirdische.
Ufo-Trail und ein Besucherzentrum
Mit der Möglichkeit, Ufos zu sichten, wirbt auch San-Clement in Chile. Hier gibt es einen offiziellen Ufo-Trail durch die Anden, der immerhin 19 Meilen lang ist und optimale Bedingungen fürs Ufo-Watching verspricht. Ein Angebot für außerirdische Besucher gibt es in den USA in Hooper, wo der weltweit einzige Ufo-Watchtower steht, den auch Erdenbewohner besichtigen können.
Die zehn besten Orte, um Ufos zu sichten im Überblick:
Roswell (New Mexico/USA)
Berühmt geworden ist Roswell durch den Absturz eines unbekannten Flugobjekts, das hier 1947 niederging. Während es von offizieller Seite hieß, es habe sich um einen Wetterballon gehandelt, sprechen Verschwörungstheoretiker von einem Ufo und dem ersten direkten Kontakt mit Außerirdischen in der Neuzeit. Heute gibt es in Roswell ein Ufo-Museum. Wer Ufos sichten will, sollte sich aber besser auf den Highway 40 begeben, der für seine Ufo-Sichtungen bekannt ist oder nach Dulce fahren, wo angeblich in einer Militärbasis Menschen und Außerirdische an einem Gen-Projekt zusammen arbeiten.
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Area 51 (Nevada/USA)
Die Militärbasis Area 51 wird weltweit mit Ufos in Verbindung gebracht. Als Sperrbezirk kann man sie natürlich nicht besichtigen, Ufo-Sichtungen sind im Umland aber sehr häufig zu machen. Auf dem Highway 95 werden die meisten Ufos in den gesamten Vereinigten Staaten gemeldet. Dass das Militär in der Nähe Tests durchführt und daher unbekannte Flugobjekte nicht immer außerirdischen Ursprungs sein müssen, dämpft die Euphorie der Ufo-Jäger dabei eher wenig.
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Bonnybridge (Schottland)
In Bonnybridge setzten die Ufo-Sichtungen erst Ende des 21. Jahrhunderts ein (1991), dafür gehört die Gegend inzwischen zu einem der Orte mit der höchsten Sichtungsdichte. Hier werden 300 Ufo-Sichtungen im Jahr registriert. Bonnybridge liegt mitten im so genannten Falkirk-Dreieck, einem Gebiet mit besonders vielen Ufo-Sichtungen zwischen Stirling, Fife und Edinburgh.
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Wycliffe Well (Australien)
Seit dem zweiten Weltkrieg werden in Wycliffe immer wieder Ufos gesichtet. Die Stadt wirbt damit, dass keine Ufo-Sichtungen hier eher die Ausnahme sind. Gleichzeitig sind Entführungen durch Außerirdische angeblich statistisch besonders häufig in dieser Gegend. Ufo-Skeptiker halte dagegen, dass die Sichtungen auch der nahen Militärbasis zu verdanken sein könnten und es sich bei den Ufo-Bewegungen um ganz normale nächtliche Manöver des australischen Militärs handeln könnte.
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Mexico City (Mexiko)
Alles begann 1991, als es bei einer Sonnenfinsternis zu einer Ufo-Sichtung kam, die nicht von Einzelpersonen, sondern einer ganzen Menge Beobachter des Himmelsphänomens gemacht wurde. Obwohl darüber spekuliert wurde, dass die vermeintliche Ufo-Sichtung eher auf fehlende Schutzbrillen beim Betrachten der Finsternis zurückzuführen sein könnte, gab es weitere Sichtungen. 2005 kam es erneut zu einer Massenbeobachtung von gleich 100 Ufos, die in Formation flogen.
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Hooper (Colorado/USA)
Hier steht der Ufo-Watchtower, eine Mischung aus Aussichtsplattform, Besucherzentrum für Außerirdische und Themenpark mit Steingarten und grünen Plastik-Aliens. Der Eintritt kostet 2 Dollar pro Person. Wem das zu sehr nach Disneyland aussieht, der kann sich zum Ufo-Watching ins Umland zurückziehen. Saguache County in Colorado hat die höchste Dichte von Sichtungen pro Einwohner in den USA.
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San-Clement (Chile)
Auf dem 19 Meilen langen „Ufo Trail“ können Touristen auf ihrem Weg durch die Anden Ausschau nach Ufos halten. Die Gegend hat über 100 Ufo-Sichtungen seit 1995 zu verzeichnen. Besonders die Hochplateaus sollen an dieser Häufung schuld sein, bieten sie doch optimale Landebedingungen für extraterrestrische Fluggefährte.
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Warminster (Wiltshire/England)
Warminster ist nicht nur bekannt geworden durch seine vielen Ufo-Sichtungen, sondern auch wegen des Phänomens der Kornkreise, welche in England eine Zeitlang besonders häufig anzutreffen waren und nach Ansicht einiger Ufologen von Außerirdischen hervorgerufen worden sein sollen. Ursache für die regen Sichtungen von Ufos sollen die steinzeitlichen Stätten der Gegend sein. So ist Stonehenge nicht weit von Warminster entfernt.
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Stephenville (Texas/USA)
Im Jahr 2008 beobachteten mehrere Menschen in dem Ort Stephenville unbekannte Flugobjekte, die als „Stephenville Lights“ in die Geschichte eingingen. Obwohl die Beschreibungen des Gesehenen stark voneinander abwichen erschien die Erklärung der Airforce, es habe sich um F16 Kampfjets gehandelt, vielen auch nicht allzu wahrscheinlich. Seitdem kam es in Stephenville zu weiteren Beobachtungen. Andere texanische Städte mit regen Ufo-Sichtungen sind San Antonio, Austin, Houston und Fort Worth.
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Phoenix (Arizona/USA)
Mit den „Phoenix Lights“ erregte 1997 eine Ufo-Sichtung durch eine größere Anzahl von Menschen das Interesse der Öffentlichkeit. Phoenix hat zurzeit die meisten Sichtungen an einem Ort weltweit. Und in Arizona gibt es noch weitere Orte, an welchen man mit viel Glück ein Ufo zu Gesicht bekommt, wie Sedona, das angeblich wegen starker Energielinien für außerirdische Fluggeräte besonders interessant sein soll.
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